Ein Gebet, wenn einem die Worte fehlen: Auch unbeholfene Gebete hört der Herr

Ein Gebet, wenn einem die Worte fehlen: Auch unbeholfene Gebete hört der Herr
Wir wissen, dass wir beten sollen. Doch wenn wir tatsächlich niederknien, kommen uns manchmal keine Worte in den Sinn. Das Herz ist voller Gedanken, aber die Sätze bleiben verschwommen, und manchmal fühlt es sich sogar so an, als hätte man keinen Glauben. Doch Gebet ist nicht die Zeit, Gott mit schönen Formulierungen zu beeindrucken, sondern die Zeit, in der ein Kind zu seinem Vater kommt. In Römer 8,26 heißt es: „Desgleichen hilft auch der Geist unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt.“ Oft wissen wir nicht, was oder wie wir beten sollen. Aber selbst in dieser Schwachheit wendet Gott sich nicht von uns ab.

Der Weg des Gebets, den Jesus uns gelehrt hat
Je schwerer uns das Beten fällt, desto mehr müssen wir wieder vom Herrn lernen. Jesus sagte in Matthäus 6,9: „Darum sollt ihr so beten“ und lehrte uns das Vaterunser. Dieses Gebet ist nicht einfach nur zum Auswendiglernen und Wiederholen gedacht, sondern zeigt uns die Richtung und den Mittelpunkt des Betens.
- Zuerst suchen wir Gottes Namen und seinen Willen.
- Dann bringen wir unsere Bedürfnisse vor ihn.
- Wir bitten um Vergebung der Sünden und um ein Leben, das auch anderen vergibt.
- Wir bitten darum, nicht in Versuchung zu geraten und vom Bösen erlöst zu werden.
Wenn wir diesen Ablauf betrachten, wird klar: Gebet ist nicht einfach die Zeit, eine Wunschliste vorzutragen. Es ist die Zeit, unser Herz vor Gottes Willen neu auszurichten. Darum können Sie auch mit einem kurzen Satz beginnen: „Herr, lass mein Herz heute zuerst auf dich schauen.“ Schon dieser eine Satz kann die Tür zum Gebet öffnen.
Gebetserhörung sieht nicht immer gleich aus
Ein Grund, warum vielen das Beten schwerfällt, ist, dass sie den Eindruck haben, die Antwort komme zu spät oder sei gar nicht zu erkennen. Doch die Bibel zeigt uns, dass Gottes Antwort nicht immer sofort kommt und nicht immer nur in der Weise, die wir erwarten. Paulus bat dreimal darum, dass der Dorn im Fleisch von ihm genommen werde. Aber statt ihn sofort zu entfernen, sagte Gott zu ihm: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2. Korinther 12,9). Anstatt das Problem zu beseitigen, hielt Gott ihn durch die Wahrheit fest, dass seine Gnade genug ist.
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