Was bedeutet Christus: Gesalbter König, Erlöser Jesus | 바이블 해빗
Was bedeutet Christus: Gesalbter König, Erlöser Jesus
Der Begriff 'Christus' ist kein Familienname Jesu, sondern eine Bezeichnung für den Gesalbten. Basierend auf den Verheißungen des Messias im Alten Testament und den Diensten Jesu als König, Priester und Prophet, betrachten wir biblisch, warum Jesus der wahre Erlöser ist.
Was bedeutet Christus: Gesalbter König, Erlöser Jesus
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Bedeutung und Sinn von Christus: Eine Bezeichnung, die eine Mission offenbart, nicht nur einen Namen
Häufig hört man im und außerhalb der Kirche den Ausdruck „Jesus Christus“, allerdings missverstehen viele, dass Christus nur als Nachname Jesu gedacht ist. Doch in der Bibel ist das Wort Christus keine Familienbezeichnung, sondern eine Titelbezeichnung. Es ist eine sehr wichtige Bekenntnisformulierung, die offenbart, wer Jesus ist und welche Erlösung Gott durch ihn vollbracht hat.
Zunächst einmal kommt das Wort „Christus“ aus dem Griechischen Christos, was dasselbe bedeutet wie das hebräische „Messias“. Beide Begriffe bedeuten „Gesalbter“. Im Alten Testament war die Salbung ein Zeichen dafür, dass jemand von Gott besonders ausgesondert wurde. Könige wurden gesalbt, Priester wurden gesalbt, und manchmal wurden auch Propheten auf diese Weise eingesetzt. Daher enthält die Bezeichnung „Christus“ die Missionen eines Königs, Priester und Propheten.
Die Bibel wartet schon lange auf den erwarteten Gesalbten. In Daniel 9,25 heißt es: „bis das Gesalbte, der Fürst, aufsteht“, und in Psalm 2,2 steht: „Lasst uns zerbrechen ihre Bande, und lasst uns zerreißen ihre Seile.“ Im Neuen Testament wird deutlich, dass dieses Warten in Jesus erfüllt ist. Andreas sagt zu Simon: „Wir haben den Messias getroffen“, und erklärt weiter: „Der Messias bedeutet auf Deutsch Christus“ (Johannes 1,41). Petrus bekennt in Matthäus 16,16: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Das Wort „Chistus“ ist daher keine bloße Höflichkeitsbezeichnung, sondern eine Glaubensbekundung, dass Jesus der verheißene Retter ist.
Der Grund, warum diese Bezeichnung so bedeutend ist, liegt darin, dass Jesus alle Erwartungen des Alten Testaments erfüllt. Als wahrer König regiert er sein Volk gerecht und in Wahrheit. Doch im Gegensatz zu weltlichen Königen triumphiert er nicht durch Macht und Zwang, sondern durch das Kreuz und seine Auferstehung. Als wahrer Hohepriester tritt er für sein Volk vor Gott ein, und wie der Hebräerbrief lehrt, hat er sich selbst einmal für alle als Opfer dargebracht. Ebenso offenbart er als wahrer Prophet Gottes Willen in vollkommener Weise. Wenn wir die Bibel lesen, erkennen wir zunehmend, wie die Linien von Königtum, Priestertum und Prophetie in Jesus Christus in einem einzigen Punkt zusammenlaufen.
Geschichtlich hat die Kirche dieses Bekenntnis sehr offen bewahrt. Die frühe Kirche erkannte Jesus nicht nur als einen besonderen Lehrer, sondern bekennend als den wahren Gott und den wahren Menschen, den Christus. Apostelgeschichte 2,36 verkündet: „So möge das ganze Haus Israel nun gewiss sein, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.“ Das bedeutet nicht, dass Jesus vorher kein Christus war, sondern dass Gott ihn öffentlich als Herrn und Christus bestätigte. In der Folge hat die Kirche die biblische Zeugnissarbeit geleistet, um falsche Lehren zu widerlegen, die die Gottheit oder die Menschlichkeit Jesu herabsetzen wollten. Jesus wird daher nicht nur als Gesandter Gottes, sondern auch als der wahrhafte Gott, eins in Wesen mit dem Vater, bekennt. Diese historische Klarheit entspricht nicht der Erfindung neuer Inhalte, sondern ist eine präzisere Ausprägung dessen, was die Bibel bereits bezeugt.
Was bedeutet das heute für Christen? Erstens, dass Christus unsere Hoffnung lehrt: Nicht Menschen oder Institutionen sind unsere eigentliche Hoffnung, sondern der Retter selbst. Zweitens, dass Christus zeigt, dass unsere Sünde nicht durch eigene Anstrengung gelöst werden kann. Die Bibel bezeugt, dass niemand durch Werke gerecht werden kann, sondern allein durch den Glauben an Jesus gerechtfertigt wird. Deshalb vertrauen wir ausschließlich auf das Kreuz und die Auferstehung Jesu. Drittens, dass Christus unser Herr ist. Das Bekenntnis zu Jesus als Christus ist kein bloßes Rufen in Not, sondern ein Ausdruck der Gehorsamkeit, unter seiner Herrschaft zu leben.
Dieses Bekenntnis ist im Alltag selbst greifbar. Wenn der Geist schwankt, wird die Wahrheit, dass Jesus Christus der Herr ist, zur größeren Perspektive. Auch im Gefühl der Schuld oder beim Versuch, sich selbst zu beweisen, bleibt Christus die vollkommene Rettung, die bereits vollbracht ist. Der Glaube ist also kein Projekt der Selbstrettung, sondern das Annehmen des vollendeten Heils im Glauben. Wenn wir den Tag mit heutem Wort beginnen und den Text des Tages bedenken, wird das Bekenntnis „Christus“ oftmals zur lebendigen Wahrheit, die uns durch den Tag trägt.
Das Wort „Christen“ an sich drückt aus, dass jemand zu Christus gehört. Das Kennen Jesu ist also nicht nur eine Information, sondern eine Lebensform, die in Nachfolge mündet. Sanftmut, Wahrheit, Heiligkeit, Liebe, Buße und Gehorsam sind keine Bedingungen, um Christen zu werden, sondern Frucht dessen, die Christus gehören. Es geht nicht darum, Begriffe zu verstehen, sondern unter dem Namen zu leben. Wenn das Verständnis für die Begriffe schwer fällt, hilft es, Andacht gemeinsam zu reflektieren und einen Begriff bewusst zu verinnerlichen. Wenn du die Verheißungen des Messias in einer zusammenhängenden Bibellese (Altes und Neues Testament) entdecken möchtest, schau auch gern bei Der Grund für das Lesen der ganzen Bibel vorbei.
Zum Schluss das zentrale Bekenntnis: Petrus sagte: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Matthäus 16,16). Außerdem schreibt Johannes in Johannes 20,31: „Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“ Auch heute ist dieses Bekenntnis die Mitte der Kirche und der Grundfelsen, der unsere wankenden Herzen stärkt. Wir dürfen Jesus nicht nur bei seinem Namen nennen, sondern an den wahren König und Erlöser Christus glauben und ihm nachfolgen. Wenn das Bekenntnis klarer wird, wird auch die Mitte der Bibel deutlicher, und die Richtung unseres Lebens klarer.