2. Mose 14: Rettung am Meer
Wir betrachten die Ereignisse in 2. Mose 14: Während das Heer des Pharaos die Israeliten verfolgt, verwandelt der HERR das Meer in trockenes Land und rettet sein Volk.

In 2. Mose 14 ist es der HERR, der Israel aus der ausweglosen Lage am Meer rettet. Er verwandelt das Meer in trockenes Land, sodass das Volk hindurchziehen kann, und hält das nachrückende ägyptische Heer auf. Dieses Ereignis zeigt, dass der HERR für Israel kämpfte und sein Volk rettete.
Das Volk fürchtet sich zwischen dem Meer und dem Heer
Der HERR befahl den Israeliten, ihr Lager am Meer aufzuschlagen. Der Pharao glaubte, sie hätten sich in der Wüste verirrt und säßen dort fest. Er und seine Hofbeamten bereuten, Israel ziehen gelassen zu haben. Daraufhin nahm der Pharao sechshundert ausgewählte Streitwagen sowie alle übrigen Streitwagen Ägyptens und verfolgte die Israeliten.
Als das Heer des Pharaos sich ihrem Lager näherte, gerieten die Israeliten in große Angst. Sie schrien zum HERRN und warfen Mose vor, er habe sie nur deshalb fortgeführt, damit sie in der Wüste sterben müssten. Das Heer vor ihren Augen versetzte sie derart in Furcht, dass sie sagten, es wäre besser gewesen, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben.
Der HERR kämpft und befiehlt, weiterzuziehen
Mose forderte das Volk auf, keine Angst zu haben, sondern zu sehen, wie der HERR es retten würde. Der HERR selbst werde für sie kämpfen; sie sollten nur still bleiben. Der Sieg über das Heer des Pharaos hing nicht von der Kraft des Volkes ab.
Dann befahl der HERR Mose, die Israeliten weiterziehen zu lassen. Mose sollte seinen Stab erheben und seine Hand über das Meer ausstrecken. Daraufhin würde sich das Meer teilen, und das Volk könnte auf trockenem Boden mitten hindurchgehen. Die Israeliten sollten auf dem Weg voranschreiten, den der HERR ihnen eröffnete.
Das Meer wird zu trockenem Land und gibt den Weg frei
Der Engel Gottes, der bisher vor dem Heer Israels hergezogen war, begab sich hinter das Volk. Auch die Wolkensäule wechselte ihre Position und stellte sich zwischen das Lager der Ägypter und das Lager der Israeliten. So konnte sich das ägyptische Heer während der ganzen Nacht Israel nicht nähern.
Als Mose seine Hand über das Meer ausstreckte, ließ der HERR das Wasser die ganze Nacht durch einen starken Ostwind zurückweichen. Das Meer wurde zu trockenem Land, und die Israeliten zogen auf einem Weg hindurch, während das Wasser zu ihrer Rechten und Linken wie eine Mauer stand. Wie der HERR es angekündigt hatte, entstand mitten im Meer ein Weg für sein Volk.
Das Volk sieht die große Tat und glaubt an den HERRN
Auch die Pferde, Streitwagen und Reiter der Ägypter folgten den Israeliten mitten ins Meer. Doch der HERR brachte das ägyptische Heer in Verwirrung und ließ die Streitwagen nur schwer vorankommen. Da erkannten die Ägypter, dass der HERR für Israel kämpfte, und versuchten zu fliehen.
Als Mose erneut seine Hand über das Meer ausstreckte, kehrte das Wasser zurück und bedeckte die Streitwagen und Reiter der Ägypter. Die Israeliten dagegen waren auf trockenem Boden mitten durch das Meer gezogen. So rettete der HERR Israel an jenem Tag aus der Hand der Ägypter.
Das Volk sah die große Tat, die der HERR an den Ägyptern vollbracht hatte. Daraufhin fürchteten sie den HERRN und glaubten an ihn und an seinen Knecht Mose. 2. Mose 14 beginnt mit der Angst des Volkes am Meer und endet damit, dass der HERR für Israel kämpft und sein Volk rettet.
Heute einmal 2. Mose 14 lesen
Nimm dir heute eine Sache vor: Lies unter Bibel lesen langsam 2. Mose 14,13–16. Achte dabei nacheinander auf die Worte, die Mose an das Volk richtet, und auf den Befehl des HERRN, weiterzuziehen. Im Bibeltext kannst du selbst entdecken, wer für das Volk kämpft und wozu es angesichts dieser Rettung aufgefordert wird.
Biblische Grundlage
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- Mose 14,1–12
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- Mose 14,13–18
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- Mose 14,19–29
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- Mose 14,30–31
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