Wie reagierten die Menschen in 2. Mose 9 auf die Warnung?
Wir betrachten die Viehseuche, die Geschwüre und die Hagelplage in 2. Mose 9 und erfahren, wie unterschiedlich der Pharao und seine Diener auf Gottes Warnungen reagierten.

In 2. Mose 9 reagieren die Menschen ganz unterschiedlich auf Gottes Warnung: Manche fürchten sein Wort und bringen sich in Sicherheit, andere nehmen es sich nicht zu Herzen und bleiben, wo sie sind. Als die Plage hereinbricht, gesteht der Pharao seine Schuld ein und verspricht, das Volk Israel ziehen zu lassen. Doch sobald die Plage vorüber ist, verhärtet er sein Herz erneut. 2. Mose 9 zeigt, ob das Hören auf Gottes Wort tatsächlich zu entsprechendem Handeln führt.
Warum wir auf die Reaktion nach der Warnung achten sollten
Gott sandte Mose erneut zum Pharao und forderte ihn auf, das Volk Israel ziehen zu lassen. Falls er es weiterhin festhielt, würde eine schwere Seuche über das Vieh der Ägypter kommen. Gott kündigte an, zwischen dem Vieh Israels und dem Vieh Ägyptens zu unterscheiden, und ließ es am festgesetzten Tag genauso geschehen.
Der Pharao schickte Boten aus, um das Ergebnis zu überprüfen. Vom Vieh der Israeliten war kein einziges Tier gestorben. Trotzdem ließ der Pharao das Volk nicht ziehen. Er hatte die Warnung gehört und sogar ihre Erfüllung bestätigt, tat aber nicht, was von ihm verlangt worden war.
Gott führte aus, was er angekündigt hatte
Nach der Viehseuche wurden Menschen und Tiere von Geschwüren befallen. Selbst die Zauberer konnten wegen der Geschwüre nicht vor Mose treten. Dennoch hörte der Pharao nicht auf Mose und Aaron.
Gott sandte Mose noch einmal zum Pharao. Durch die Plagen wollte er erkennen lassen, dass niemand auf der ganzen Erde ihm gleich ist. Er wollte seine Macht zeigen und seinen Namen in aller Welt bekannt machen. Zugleich warnte er vor dem Hagel und ließ den Menschen sagen, sie sollten alle Menschen und Tiere auf den Feldern ins Haus bringen. Gott teilte ihnen also nicht nur mit, was geschehen und wann es eintreten würde, sondern zeigte ihnen auch, wie sie der Gefahr entgehen konnten.
Die Diener trafen trotz derselben Warnung unterschiedliche Entscheidungen
Einige Diener des Pharaos fürchteten das Wort des HERRN und brachten ihre Knechte und ihr Vieh in den Häusern in Sicherheit. Andere nahmen sich das Wort des HERRN nicht zu Herzen und ließen ihre Knechte und ihr Vieh auf den Feldern zurück.
Als der Hagel fiel, wurden die Menschen und Tiere auf den Feldern sowie die Pflanzen und Bäume getroffen. Im Land Gosen dagegen, wo die Israeliten lebten, fiel kein Hagel. Der Unterschied zwischen den Dienern zeigte sich nicht nur in ihren Gedanken oder Worten. Entscheidend war, ob sie ihre Knechte und ihr Vieh ins Haus gebracht hatten.
Als die Plage vorüber war, verhärtete der Pharao erneut sein Herz
Der Pharao ließ Mose und Aaron rufen und erklärte, er habe gesündigt und der HERR sei im Recht. Er versprach, das Volk Israel ziehen zu lassen, sobald Donner und Hagel aufhörten. Mose ging vor die Stadt, breitete seine Hände zum HERRN aus, und Donner, Hagel und Regen hörten auf.
Als der Pharao jedoch sah, dass Regen, Hagel und Donner vorüber waren, sündigte er erneut. Er und seine Diener verhärteten ihre Herzen und ließen die Israeliten nicht ziehen. Die Worte des Pharaos hatten sich geändert, doch nach dem Ende der Plage handelte er wieder genauso wie zuvor. Der Text macht deutlich, dass ein Schuldeingeständnis im Augenblick der Not nicht dasselbe ist wie der tatsächliche Gehorsam, das Volk ziehen zu lassen.
Wähle heute einen Satz, den du dir zu Herzen nehmen möchtest
- Mose 9 berichtet, dass diejenigen, die Gottes Wort fürchteten, anders handelten als diejenigen, die es sich nicht zu Herzen nahmen. Lies heute unter Bibel lesen 2. Mose 9,18–21 und wähle einen Satz aus, den du dir notieren möchtest. So kannst du dir mit einem einzigen Satz einprägen, worin sich die Menschen nach der Warnung voneinander unterschieden.
Bibelstellen
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- Mose 9,1–7
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- Mose 9,8–12
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- Mose 9,13–21
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- Mose 9,22–35
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