Was 1. Mose 5 von Adam bis Noah aufzeichnet
1. Mose 5 hält fest, dass sich die Nachkommen Adams von dem von Gott nach seinem Ebenbild geschaffenen Menschen bis zu Noah fortsetzen, und berichtet von Henochs Wandel mit Gott und der Geburt Noachs.

- Mose 5 zeichnet auf, dass sich die Nachkommen Adams von dem Menschen, den Gott geschaffen hat, bis zu Noah fortsetzen. Inmitten der sich wiederholenden Geburt und des Todes vieler Generationen wandelte Henoch mit Gott, und Lamech gab seinem Sohn den Namen Noah und hinterließ Worte über ihn. Dies lässt sich in 1. Mose 5,1 bis 32 nachlesen.
Warum Namen und Altersangaben sich wiederholen
Wenn man 1. Mose 5 liest, ziehen sich Namen und Altersangaben in die Länge. Es wird der Reihe nach festgehalten, wer in welchem Alter einen Sohn zeugte, wie viele Jahre er danach noch lebte und wie alt er insgesamt wurde. Weil sich ähnliche Sätze wiederholen, ist es leicht, zu übersehen, was die einzelnen Einträge sagen.
Doch der Text klärt vor der Aufzählung der Genealogie zuerst, wer der Mensch ist. Als Gott den Menschen schuf, schuf er ihn nach dem Bild Gottes. Er schuf Mann und Frau, segnete sie und nannte ihren Namen Mensch. Danach zeugte Adam einen Sohn nach seinem Bild und nach seiner Gestalt und nannte ihn Set.
Diese Genealogie listet also nicht nur Namen auf. Sie hält fest, dass aus dem von Gott geschaffenen Menschen Nachkommen geboren wurden und dass aus diesen Nachkommen wiederum die nächste Generation hervorging.
Wie sich Adams Nachkommen fortsetzten
Von Adam wurde Set geboren, von Set Enosch, von Enosch Kenan. Von Kenan wurde Mahalalel geboren, von Mahalalel Jared. Von Jared wurde Henoch geboren, von Henoch Methuschelach, von Methuschelach Lamech und von Lamech Noah.
Der Text hält wiederholt fest, dass diese Männer noch weitere Kinder hatten. Außerdem nennt er von Adam bis Lamech die Jahre, die jeder von ihnen lebte. In den Aufzeichnungen, außer bei Henoch, wiederholt sich am Ende jeweils der Satz: „und er starb“. Nicht nur Geburt und Leben, sondern auch der Tod jedes Einzelnen sind in die Genealogie aufgenommen.
Am Ende wird berichtet, dass Noah nach seinem fünfhundertsten Lebensjahr Sem, Ham und Japhet zeugte. So reicht die Genealogie in 1. Mose 5 von Adam bis zu Noah und seinen drei Söhnen.
Was an Henochs Eintrag anders ist
Bei Henoch gibt es einen Abschnitt, der sich von den anderen unterscheidet. Henoch zeugte mit fünfundsechzig Jahren Methuschelach. Danach wandelte er dreihundert Jahre lang mit Gott, zeugte Söhne und Töchter, und er wurde insgesamt dreihundertfünfundsechzig Jahre alt.
Der Text sagt zweimal, dass Henoch mit Gott wandelte. Dann heißt es, dass Gott ihn wegnahm, sodass er nicht mehr da war. 1. Mose 5 erklärt den Vorgang oder den Grund dafür nicht weiter. Daher können wir innerhalb dessen, was der Text offenbart, lediglich feststellen, dass Henoch mit Gott wandelte und dass Gott ihn wegnahm.
Dieser Bericht zeigt deutlich, wie ein Mensch auch innerhalb einer langen Genealogie lebte. Auch Henoch hatte Kinder, und auch in seinem Leben vergingen viele Jahre. Der Text hält diese Zeit als eine Periode des „Wandelns mit Gott“ fest.
Noahs Name und die Worte Lamechs
Lamech war einhundertzweiundachtzig Jahre alt, als er einen Sohn zeugte, und er nannte ihn Noah. Lamech sagte, dass dieser Sohn sie trösten werde in ihrer mühevollen Arbeit, weil der HERR den Boden verflucht habe. 1. Mose 5 trägt Noahs Geburt und seinen Namen in die Genealogie ein, bevor der Text die Folge dieser Worte erklärt.
Danach zeugte Lamech weitere Kinder, lebte siebenhundertsiebenundsiebzig Jahre und starb. Die Genealogie endet mit der Feststellung, dass Noah Sem, Ham und Japhet zeugte. Der Text verbindet die von Adam her weitergegebene Nachkommenschaft bis zu Noahs drei Söhnen.
1. Mose 5 heute einmal lesen
Die eine Aufgabe für heute ist, 1. Mose 5 ganz zu lesen. Folge beim Lesen der Reihe nach den Namen von Adam bis Noah. Markiere dann im Bericht über Henoch den Ausdruck „mit Gott wandelte“, der dort zweimal vorkommt.
Diese Übung hilft dir, die Genealogie nicht einfach schnell zu übergehen, sondern selbst zu sehen, was der Text tatsächlich wiederholt und was er besonders hervorhebt. Für heute genügt es, innerhalb dieses einen Kapitels zu betrachten, wie 1. Mose 5 die Schöpfung des Menschen, das Weitergehen der Generationen, die Wiederholung des Todes, Henochs Wandel und Noahs Geburt festhält, ohne noch viele weitere Schlussfolgerungen hinzuzufügen.
Textgrundlage
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- Mose 5,1-2
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- Mose 5,3-20
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- Mose 5,21-24
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- Mose 5,25-32
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