Was nach der Ablehnung des Pharaos in 2. Mose 5 geschah
In 2. Mose 5 betrachten wir, wie die Fronlast für Israel schwerer wurde, nachdem der Pharao Gottes Wort abgelehnt hatte, und wie Mose schließlich zu Gott rief.

Als der Pharao Gottes Wort ablehnte, musste das Volk Israel die gleiche Zahl an Ziegeln herstellen wie zuvor, ohne Stroh zu erhalten. 2. Mose 5 hält fest, was geschah, von dem Moment an, als Mose und Aaron dem Pharao Gottes Wort überbrachten, bis zu dem Punkt, an dem die Last für das Volk schwerer wurde. Das Kapitel endet mit dem Klageruf der Aufseher und den Worten, mit denen Mose zum HERRN zurückkehrte und ihm sein Anliegen vortrug.
Wie antwortete der Pharao, als er Gottes Wort hörte
Mose und Aaron teilten dem Pharao mit, dass der Gott Israels, der HERR, gesagt habe, er solle das Volk ziehen lassen. Es ging darum, dass das Volk in der Wüste dem HERRN ein Fest feiern sollte. Die beiden baten auch darum, man möge ihnen erlauben, drei Tagereisen weit in die Wüste zu gehen, um Gott Opfer darzubringen.
Der Pharao fragte zurück, wer der HERR sei, dass er auf seine Stimme hören und Israel ziehen lassen solle. Er sagte, dass er den HERRN nicht kenne und Israel daher auch nicht ziehen lassen werde. Danach wies er Mose und Aaron scharf zurecht, weil sie das Volk von seiner Arbeit abhalten würden, und befahl ihnen, wieder an die Arbeit zu gehen.
Warum machte der Pharao die Arbeit des Volkes noch schwerer
Der Pharao meinte, das Volk rede nur davon, Gott Opfer darzubringen, weil es faul sei. Deshalb befahl er, dem Volk kein Stroh mehr für die Ziegelherstellung zu geben. Das Volk sollte sich das Stroh selbst beschaffen, aber die bisherige Zahl der Ziegel durfte nicht verringert werden.
Der Pharao ordnete an, die Fronarbeit schwerer zu machen, damit das Volk sich plagen müsse. Außerdem sagte er, man solle dem Volk keine falschen Versprechungen mehr machen. Die Antwort des Pharaos auf Gottes Wort, das Mose und Aaron überbracht hatten, führte unmittelbar zu einem härteren Arbeitsbefehl gegen das Volk.
Das Volk wurde zur gleichen Zahl an Ziegeln ohne Stroh angehalten
Die Aufseher und Vorarbeiter gaben dem Volk den Befehl des Pharaos weiter. Das Volk zerstreute sich im ganzen Land Ägypten, um Stoppeln zu sammeln, damit es Stroh bekommen konnte. Doch die Aufseher drängten darauf, dass die Arbeit für den Tag ebenso wie zuvor noch am selben Tag fertiggestellt werden müsse.
Weil die festgesetzte Zahl an Ziegeln nicht erreicht wurde, wurden die Vorarbeiter der Israeliten geschlagen. Die Vorarbeiter gingen zum Pharao und klagten darüber, dass man ihnen befohlen habe, Ziegel zu machen, ohne ihnen Stroh zu geben. Der Pharao sagte ihnen erneut, sie seien faul, und befahl, zwar kein Stroh zu geben, aber dieselbe Zahl an Ziegeln abzuliefern.
Das Klagen der Vorarbeiter und Mose' Ruf zu Gott
Als die Vorarbeiter hörten, dass ihre tägliche Ziegelzahl keineswegs verringert werden konnte, merkten sie, dass sich das Unglück gegen sie gewendet hatte. Auf dem Weg weg vom Pharao begegneten sie Mose und Aaron und beschuldigten die beiden, sie beim Pharao und bei seinen Dienern verhasst gemacht zu haben. Sie sagten, der HERR möge auf Mose und Aaron achten und darüber richten.
Als Mose diese Worte hörte, kehrte er zum HERRN zurück. Er fragte, warum das Volk bedrückt worden sei und warum Gott ihn gesandt habe. Er berichtete, dass der Pharao das Volk seit dem Zeitpunkt noch mehr bedrücke, als er in Gottes Namen zu ihm gesprochen habe, und dass das Volk bisher noch nicht gerettet worden sei. 2. Mose 5 sagt nicht, dass das Problem gelöst wäre, sondern endet mit Mose' Worten, in denen er die noch schwerere Fron Gott unverändert vorträgt.
Den Ablauf des Geschehens heute in einem Satz zusammenfassen
Heute kannst du 2. Mose 5 noch einmal lesen und den Ablauf des Geschehens in einem Satz aufschreiben. Mose und Aaron verkündeten Gottes Wort, der Pharao lehnte ab, die Fron des Volkes wurde schwerer, die Vorarbeiter klagten, und Mose rief zum HERRN. Dieser eine Satz hilft dabei, sich auf das zu konzentrieren, was 2. Mose 5 tatsächlich berichtet.
Textgrundlage
-
- Mose 5,1-23
Ähnliche Beiträge
Wie die beiden Böcke in Levitikus 16 mit der Sünde umgingen
Am Versöhnungstag in Levitikus 16 begegnen uns ein Bock, dessen Blut versprengt wird, und ein weiterer, der die Sünden trägt und in die Wüste geschickt wird. Anhand dieser beiden Abläufe erschließt sich die zentrale Bedeutung des Versöhnungstages.
Warum brachte Aaron in 3. Mose 9 zuerst sein eigenes Opfer dar?
In 3. Mose 9 brachte Aaron zunächst die Opfer für sich selbst und anschließend die Opfergaben des Volkes dar. Wir betrachten, wie die Opfer nach Gottes Gebot dargebracht wurden und daraufhin die Herrlichkeit des HERRN erschien.
Was soll nach 3. Mose 10 beim Nahen zu Gott unterschieden werden?
Von Nadabs und Abihus fremdem Feuer bis zu Aarons Erklärung: 3. Mose 10 zeigt, was Priester unterscheiden und welchen Weisungen sie folgen sollten, wenn sie sich Gott näherten.
Machen Sie aus diesem Artikel Ihre heutige Bibellese
McCheyne-Plan, fortlaufendes Lesen, Notizen und Fortschritt bleiben zusammen, damit der nächste Abschnitt klar ist.
- Heutige Abschnitte
- Lese-Checkliste
- Notizen und Markierungen
