Wie zeigt 1. Mose 18 Gottes Verheißung und Gerechtigkeit?
Wir betrachten in 1. Mose 18 Gottes erneut bestätigte Verheißung an Sara und die Antwort, die Er Abraham auf dessen Fürbitte für Sodom gibt.

- Mose 18 berichtet, wie Gott erneut sagt, dass Er Sara zum festgesetzten Zeitpunkt einen Sohn geben wird, und wie Er auf Abrahams Bitte um Gerechtigkeit für Sodom antwortet. Gott machte seine Kraft auch angesichts einer Verheißung deutlich, die aus menschlicher Sicht schwierig zu sein schien. Außerdem antwortete Er Abraham, der fragte, ob Er den Gerechten zusammen mit den Gottlosen vernichten würde, indem Er die Zahl der Gerechten Schritt für Schritt herabsetzte.
Warum lachte Sara, als sie von einem Sohn hörte
Als der HERR Abraham erschien, nahm Abraham die drei Männer auf, die ihm gegenüberstanden. Er gab ihnen Wasser und einen Ort zum Ausruhen und bereitete Brot und ein Kalb vor. Nachdem sie gegessen hatten, fragten sie Abraham, wo Sara sei.
Dann wurde angekündigt, dass Sara, wenn die Zeit gekommen sei, wieder Besuch erhalten und dann einen Sohn haben werde. Abraham und Sara waren jedoch bereits alt. Sara dachte an ihre Gebrechlichkeit und an das Alter ihres Mannes und lachte innerlich.
Saras Lachen kam aus einer Situation, in der die Verheißung und die gegenwärtigen Umstände der beiden völlig unvereinbar schienen. Der Text teilt nicht nur mit, dass Sara lachte, sondern auch, dass der HERR sogar dieses Lachen kannte. Sara sagte, sie habe aus Angst nicht gelacht, doch der HERR sagte sofort, dass sie gelacht habe.
Wie bestätigte Gott die Verheißung erneut?
Nachdem der HERR Saras Lachen angesprochen hatte, fragte Er: „Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein?“ Und Er wiederholte die Zusage, dass Er zur bestimmten Zeit wiederkommen und Sara dann einen Sohn haben werde.
Der Text nennt den konkreten Zeitpunkt, zu dem die Verheißung erfüllt werden soll, als „wenn die Zeit gekommen ist“. Die Grundlage der Verheißung liegt nicht im Alter oder in den Möglichkeiten Abrahams und Saras. Stattdessen verbindet Gott die Ankündigung, dass Er wiederkommen werde, mit der Erklärung, dass Sara einen Sohn haben wird.
Darum bleibt der Mittelpunkt dieser Szene nicht bei Saras Lachen stehen. Gott fragte nach dem Grund des Lachens, machte seine Macht deutlich und bestätigte dieselbe Verheißung erneut. Auch eine Lage, die Menschen für schwierig hielten, konnte das Wort, das Gott gesprochen hatte, nicht aufheben.
Was fragte Abraham im Blick auf Sodom?
Als die drei Männer nach Sodom weiterzogen, sagte der HERR, dass das Geschrei über Sodom und Gomorra groß und ihre Sünde überaus schwer sei. Der HERR erklärte, dass Er hinabgehen und sehen wolle, ob es mit dem Geschrei übereinstimme, das Ihn über das Ergehen jener erreicht habe. Abraham blieb noch vor dem HERRN stehen und trat näher heran.
Abraham fragte, ob Gott den Gerechten zusammen mit den Gottlosen vernichten werde. Er brachte vor, dass der, der die Welt richtet, doch gerecht handeln müsse. Seine Frage begann bei fünfzig Gerechten und ging dann weiter zu fünfundvierzig, vierzig, dreißig, zwanzig und zehn.
Der HERR antwortete auf jede Frage. Wenn Er in Sodom fünfzig Gerechte fände, wolle Er den ganzen Ort verschonen, sagte Er, und am Ende erklärte Er sogar, dass Er die Stadt nicht vernichten werde, wenn Er dort zehn Gerechte fände. Der Text konzentriert sich weniger auf das spätere Ergebnis als auf Abrahams wiederholte Bitte um Gerechtigkeit und auf Gottes Antwort, die jedes Mal gegeben wurde.
Lass uns heute beide Szenen zusammen lesen
Eine Sache für heute ist, 1. Mose 18 ganz zu lesen. Markiere beim Lesen bitte Vers 14 mit der Verheißung und den Austausch ab Vers 23 bis 32. So kannst du in einem einzigen Kapitel gleichzeitig die Szene sehen, in der Gott seine Macht offenbart und seine Verheißung wiederholt, und die Szene, in der Er Abraham, der nach Gerechtigkeit fragt, nacheinander antwortet.
Textgrundlage
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- Mose 18,1-8
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- Mose 18,9-15
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- Mose 18,16-22
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- Mose 18,23-33
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